
Die ukrainischen Streitkräfte setzen die bulgarischen selbstfahrenden Mörser Tundzha gegen die Besatzungstruppen ein. Ein Video, das den Einsatz dieser Waffen an der Front zeigt, wurde auf dem Telegram-Kanal NMFTE veröffentlicht.
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Die Ukraine hatte den Kauf dieser selbstfahrenden Mörser bereits Jahre vor der groß angelegten Invasion geplant, doch die Anschaffung wurde nicht abgeschlossen, obwohl die Mittel bereits aus dem Staatshaushalt zugewiesen waren. Der ehemalige Generalstabschef der ukrainischen Streitkräfte, Viktor Muschenko, erklärte 2020, dass die für den Erwerb der Tundzha vorgesehenen Gelder an den Staatshaushalt zurückgegeben wurden.
+ Video: Ukrainische Streitkräfte zerstören russischen selbstfahrenden Mörser 2S4 „Tyulpan“
Die selbstfahrenden Mörser Tundzha wurden in Bulgarien unter Lizenz produziert und zunächst in die Länder des Warschauer Pakts exportiert, später auch in andere Staaten weltweit. Die Hauptbewaffnung dieses Fahrzeugs ist ein 120-mm-Regimentsmörser M-120, Modell 1955.
Das gepanzerte Fahrzeug wurde Anfang der 1980er Jahre unter der Leitung des Chefdesigners Georgi Ishmeriev entwickelt. Die Munitionsladung des Tundzha umfasst 60 Mörsergranaten sowie ein PKT-Maschinengewehr mit 2.000 Schuss.

Analoge Modelle des Tundzha, die auf dem Chassis des Mehrzwecktraktors MT-LB montiert sind, wurden in den 1960er Jahren in der Sowjetunion vom Zentralen Forschungsinstitut Burewestnik entwickelt und für die Land- und Luftlandetruppen der sowjetischen Armee bestimmt.
Quelle und Bilder: Telegram @NMFTE. mil.in.ua. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
